Neuer Vorstand der Jungen Union gegen Soziale Stadt

Die Junge Union hat einen neuen Vorstand. Auf ihrer Mitgliederversammlung wurde Sarah Harden, jüngstes Ratsmitglied in Erkrath, in ihrem Amt als Vorsitzende bestätigt. Als neue Stellvertreterin steht ihr Venja Lang zur Seite. Der neue Geschäftsführer ist Leon Bröcker. Tim Hagemann ist nun Schatzmeister. Landtagskandidat Dr. Christian Untrieser, Lisa Grajek, Stefan Adolphy, und Yannick van der Heide komplettieren den Vorstand als Beisitzer. So ergibt sich ein Team aus jungen, neuen Mitgliedern und erfahrenen JU´lern.

Viele verschiedene Themen wie den Erhalt der Gymnasien und steigende Kriminalität von und gegen Jugendlichen werden den Vorstand in den nächsten Monaten beschäftigen. Aktuell allerdings ist die Verhinderung des Projekts „Soziale Stadt“ für den Vorstand von oberster Priorität. „Das städtebauliche Konzept hat Vorbildcharakter und ist – auch aus wissenschaftlicher Sicht – hoch anzurechnen“, so die Geographin mit Schwerpunkt in der Stadtplanung, Sarah Harden. „Doch in Erkrath ist das Projekt schlichtweg nicht bezahlbar. Sollte sich eine Ratsmehrheit für das knapp 30 Millionen Euro teure Projekt aussprechen, wird das die Stadt Erkrath in den Ruin treiben.“ Der beschlossene Neubau der Feuer- und Rettungswache und dringend notwendige Sanierungen von Schulen und Kindergärten würden auf mindestens 10 Jahre aufgeschoben. Zwar gibt es Förderungen des Landes, doch hätte die Stadt Erkrath mindestens die Hälfte der Kosten selbst zu tragen plus Personalkosten. Seit Jahren macht Erkrath neue Schulden und nach einer Haushaltssperre vor einigen Wochen droht jetzt ein Haushaltssicherungskonzept. Selbst dann, wenn Erkrath die komplette Handlungsgewalt in Bezug auf ihre Ausgaben abgeben müsste, hätte das Projekt durch die Förderung höchste Priorität in der Umsetzung. Das würde dazu führen, dass alle freiwilligen Leistungen wie Zuschüsse für Vereine komplett gestrichen würden. Diese zukünftige Entwicklung nehmen SPD, Grüne und BmU in Kauf, wenn sie das Projekt beschließen. Sie handeln unverantwortlich und in keinster Weise generationengerecht. „Das Projekt wäre für die Sandheide sehr wünschenswert, jedoch ist es einfach nicht finanzierbar. Die Stadt Erkrath kann es sich nicht leisten, 30 Millionen Euro in einen Stadtteil zu investieren, wenn seit Jahren Schulen und Kindertagesstätten in der gesamten Stadt bei Sanierungsarbeiten zurückstehen müssen – das ist schlicht unsozial allen anderen Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Erkrath.“, so Venja Lang, stellvertretende Vorsitzende, abschließend. Die Junge Union ruft alle Erkratherinnen und Erkrather auf, am 13.12 um 17 Uhr in die Stadthalle zur entscheidenden Ratssitzung zu kommen, um dieses Projekt zu verhindern.