Junge Union setzt sich für die Erste Hilfe ein

 

Im Rahmen der Haushaltsverhandlungen Anfang 2018 hat  die Junge Union zusammen mit der CDU Fraktion im Rat der Stadt Erkrath für Erste-Hilfe-Kurse  in den Schulen 5000 Euro und für sogenannte AEDs (Automatisierter externer Defibrillator) 6000 Euro in den Haushalt einbringen können.

„Wir können und müssen darüber diskutieren, wie lange es braucht bis ein geeignetes Rettungsmittel bei einem Patienten ist. Doch es ist genauso wichtig, dass bis dahin eine gute Erstversorgung gesichert ist. Fakt ist: Obwohl bei einem Herzstillstand in Deutschland in zwei Drittel der Fälle Personen anwesend sind, wird nur in jedem vierten Fall eine Reanimation versucht“, so der Beisitzer im Vorstand der Jungen Union Yannick van der Heide.

In dem wir Erste-Hilfe-Kurse in unseren Schulen anbieten, haben wir auch ein breites Streuungsfeld: Durch den Kontakt mit Eltern kann hier noch einmal sensibilisiert werden, vielleicht auch selber wiedermal einen Erste-Hilfe-Kurs zu machen. Auch die Schüler selbst haben etwas von diesem Kurs: Die Teilnahmebescheinigung können Sie i.d.R. für den Erwerb ihres Führerscheines vorlegen und sparen sich so die Kosten für einen Erste-Hilfe-Kurs, der oftmals mit der Qualität der Hilfsorganisationen nicht mithalten kann.

Auch die Anschaffung von automatisierten externen Defibrillatoren für unsere Schulen ist eine sinnvolle Investition. Es handelt sich dabei um Geräte, die das Herz durch einen gezielten (und heute weitgehend schonenden) Stromschlag wieder in den richtigen Rhythmus bringen. Der AED kann Rettung bei Kammerflimmern, ein Zustand, der dem plötzlichen Herztod vorausgeht, bringen. Dass ein solcher plötzlicher Herztod auch bei jungen Patienten nicht unmöglich ist, zeigt u.a. auch ein Vorfall im Februar 2017, als einem 17-jähriger Jungen im Neanderbad mittels AED das Leben gerettet werden konnte.